Mit OpenPHNuke können die Inhalte einer Internetpräsenz einfach via Browser verwaltet werden.
Es ist modular aufgebaut und bietet mit weit über 100 verschiedenen Modulanwendungen die Möglichkeit fast jede Anforderung zu erfüllen.
Im Gegensatz zu anderen PHPNuke-Forks, ist die Modularisierung bis in die letzte Spitze des Systems vollzogen worden.
Es werden aktuelle Techniken verwendet um den Sicherheitsanspruch heutiger Internetanwendungen zu erfüllen.
So werden zur Userverwaltung und Rechteverwaltung ein Unix ähnliches Rechtesystem verwendet. Umfangreiche Administrationswerkzeuge
erleichtern den Umgang im täglichen Betrieb.
OpenPHPNuke geht in vieler Hinsicht neue Wege. Nicht zuletzt ist dies durch die komplette Überarbeitung des gesamten Systems möglich
geworden. So wurden für die Programmierung Codestandards geschaffen, in weiten Teilen das HTML an heutige Webstandards angepasst,
die Trennung von Content und Layout in die Wege geleitet. Alle Module sind heute schon nach XHTML-Standard validiert.
Die in vielen anderen Systemen unterdrückten PHP-Warnings (die zu Lasten des Webservers gehen) werden unter OPN gnadenlos angezeigt
und als Bug bezeichnet. Durch das konsequente Ausmerzen dieser Fehlermeldungen gewinnt OPN gehörig an Performance.
Von Dezember 2001 bis September 2003 arbeitete das drei köpfige Programmierer Team an der Fertigstellung des ersten Releases,
unterstützt von ca 30 aktiven Betatestern. Im Gegensatz zu anderen Systemen wurde der Betatest nicht öffentlich betrieben, um in
ruhiger Atmosphäre die Qualität des Codes zu steigern. Das Interesse seitens der überall im Web vertretenen NUKE Gemeinde war gespannt,
denn OPN sollte neue Funktionen zum Content Management mitbringen, die jedem ermöglichen sollten, seine eigenen Vorstellungen zu
verwirklichen.
Mit der Freigabe des Release Candidat (RC1) im September 2003 ging OPN an die Öffentlichkeit. Kurz darauf wurde die Version 1.0.0
veröffentlicht. Als Besonderheit wurde begonnen das Versionsprogramm Subversion zu nutzen. Seitdem vergeht kaum ein Tag an dem nicht
konsequent an der Verbesserung und Weiterentwicklung gearbeitet wird.